Dienstag, 5. September 2017

همبستگی با خواسته های زندانیان سیاسی که در اعتصاب غذا هستندهمبستگی با خواسته های زندانیان سیاسی که در اعتصاب غذا هستند








Iran: Gewissensgefangene im Hungerstreik















Alarmierend - Staatsanwalt des iranischen Regimes: Werden
uns den politischen Gefangenen im Hungerstreik nicht beugen - Erste
gesundheitliche Probleme der Gefangenen einem Monat Hungerstreik


Der Hungerstreik von mehr als 20 politischen Gefangenen im
Gohardasht Gefängnis im Iran, dessen einziges „Vergehen" das
friedliche Einfordern von Basisrechten und Menschenrechten im Land
ist, geht mittlerweile in den zweiten Monat.

Erste Gefangene bekommen nach den schlimmen Haftbedingungen in
dem berüchtigten Gefängnis westlich von Teheran in Karaj
mittlerweile größere gesundheitliche Probleme. Es wird unter
anderem von Bluthochdruck, starken Kopfschmerzen und anderen
Probleme berichtet. Verstärkt werden die Probleme auch durch
fehlende Luftzirkulation in dem Hochsicherheitstrakt, in den die
Gefangenen Ende Juli gewaltsam von Sicherheitspersonal des
Gefängnisses verschleppt wurden.

Seitdem befinden sich über 20 politische Gefangen im
Hungerstreik. Die Abteilung, in der sich die Gefangenen befinden,
wird von 40 Kameras überwacht und neben den erschwerten
Haftbedingungen werden die Gefangenen zusätzlich schikaniert, wird
saubere Kleidung oder Besuch verweigert oder sie werden in
Einzelhaft gesteckt.

Für den Hungerstreik gibt es zahlreiche Sympathie für die
politischen Gefangenen, zu denen auch Mitglieder religiöser
Minderheiten wie die Ba'hai zählen. Die Ba'hai werden seit vielen
Jahren ebenso wie andere religiöse und ethnische Minderheiten im
Iran für ihre pure Zugehörigkeit zu diesen Gruppen inhaftiert und
verfolgt.

Die Sympathie geht von offenen Briefen anderer politischer
Gefangener in anderen iranischen Gefängnissen bis hin zu
Häftlingen, die wie eine Gruppe politischer Gefangener im Ardebil
Gefängnis (Nordwestiran) aus Solidarität ebenfalls in den
Hungerstreik getreten sind.

Auch im Ausland haben zahlreiche Menschenrechtsgruppen und der
iranische Widerstand ihre Abscheu über die Maßnahmen der
iranischen Behörden gegen friedliche politische Gefangene
ausgedrückt. Leider von Seiten der Bundesregierung waren dürftige
bis gar keine Stellungnahmen zu vernehmen und auch der iranische
Botschafter wurde weder vom Auswärtigen Amt einbestellt noch
Protestnoten überreicht.

Das iranische Regime ist ob solch zögerlicher Taktiken der
internationalen Gemeinschaft mit markigen Sprüchen zu dem
Hungerstreik der Gefangenen unterwegs. Abbas Jafari-Dolatabadi, der
Generalstaatsanwalt von Teheran, der wegen schwerer
Menschenrechtsverletzungen in seiner blutigen Karriere auf der
Sanktionsliste der EU steht (ebenso wie der neue iranische
Justizminister, persönlich von Rohani ernannt), sagte in einer
Stellungnahme zu dem Hungerstreik am 23. August: „Die Justiz wird
sich dem Hungerstreik von Häftlingen nicht beugen."


Doch davon lassen sich die Iraner nicht abschrecken und gehen
vermehrt aus Solidarität mit den politischen Gefangenen in den
Hungerstreik oder zeigen öffentlich ihre Sympathie, unter anderem
der politische Gefangene Mehdi Farahi Shandiz im Zentralgefängnis
von Teheran, Dr. Mohamad Maleki, der erste Kanzler der Universität
von Teheran, der politische Gefangene Arjang Davoodi aus Zabul oder
die erwähnte Gruppe von Gefangenen aus Ardebil, die zudem einen
offenen Brief an die UN Sonderberichterstatterin für Menschenrechte
im Iran, Frau Asma Jahangir, schrieben.


Es ist jetzt notwendig, dass auch die deutschen Politiker, die
Menschenrechtsbeauftragte Dr. Bärbel Kofler und die Parlamente in
Deutschland und in der EU mit klaren Erklärungen und Resolutionen
dem iranischen Regime und seinen Verantwortlichen, die gar von der
EU mit Sanktionen belegt sind, deutlich gemacht wird, dass jegliche
wirtschaftliche und sonstige Beziehung mit Teheran von einem Ende
des Hungerstreiks, der Verbesserung der Lage politischer Gefangener
und einer generell besseren Menschenrechtslage im Iran abhängig
gemacht wird, ansonsten werden Teheran und seine Verantwortlichen
für schwere Menschenrechtsverbrechen und dem Massaker von 1988 an
30.000 politischen Gefangenen im Iran, die heute noch an den
Schaltzentralen des iranischen Regimes sitzen, nur ermutigt, mit
ihren Menschenrechtsverletzungen fort zu fahren.


Die selbst für die brutale iranische Geschichte unter dem
Mullahregime historisch hohe Hinrichtungsrate von über 100 Menschen
im Juli und der Umgang mit den politischen Gefangenen in Gohardasht
nach der Wiederwahl von Hassan Rohani sollte Warnung genug sein,
dass das iranische Regime weder unter "moderaten" Mullahs
noch unter "Hardliner" Mullahs seinen Kurs der
Menschenrechtsverbrechen gegen das iranische Volk ohne Druck durch
die internationale Gemeinschaft und auch durch Deutschland beenden
oder verbessern wird.

Viele Eltern tun alles, damit sich ihr Kind nicht langweilt - und
damit machen sie es nur krank


Javad Dabiran

 iranischer
Solidaritätsverein München

http://iranischesolidaritaet.blogspot.de/
hambastegi.hambastegi@yahoo.de



همبستگی با خواسته های زندانیان سیاسی که در اعتصاب غذا هستند

همبستگی با خواسته های زندانیان سیاسی که در اعتصاب غذا هستند
در سکوت شوم تاجران وجدان و شرافت
آنان پژواک حقیقی ایرانند
زندانیان سیاسی را فراموش نکنیم
سه شنبه 5 سپتامبر 2017
از ساعت 17.30 تا 18.30
مونبخ ، Neuhauser Str8 ( Fußgängerzone, München کانون همبستگی ایرانیان مونیخ / آلمان

Sonntag, 20. August 2017

Gegen das Vergessen: Massaker an politischen Gefangenen im Iran vor 29 Jahren!!

فراخوان به جنبش دادخواهی قتل‌عام شدگان سال۶۷ ،

 آلمان /مونیخ

Gegen das Vergessen: Massaker an politischen Gefangenen im Iran vor 29 Jahren!!

Straflosigkeit für Menschenrechtsverbrechen beenden! Menschenrechtler und Familienangehörige der Opfer des Gefängnismassakers von 1988 im Iran fordern, dass die Verantwortlichen für die Massenhinrichtungen nach internationalem Recht strafrechtlich verfolgt werden. Nach Schätzungen fielen diesem staatlich organisierten Massenmord bis zu 30000 Menschen zum Opfer.

Seit Beginn seiner Machtübernahme hat das islamistische Regime im Iran Tausende politische Gefangene hingerichtet. Mit Gedenkveranstaltungen wird im August im Iran und anderen Ländern an das Gefängnismassaker von 1988 erinnert. Im Spätsommer und Herbst 1988 wurden in den Gefängnissen Irans täglich Massenhinrichtungen an politischen Gefangenen vollstreckt. Nach Schätzungen fielen diesem staatlich organisierten Massenmord bis zu 30000 Menschen zum Opfer.

Die Massenhinrichtungen von 1988 zählen zu den schwersten Menschenrechtsverbrechen des Regimes im Iran. Unter den Opfern waren viele Frauen und Männer, die wegen Verteilen von Flugblättern, Teilnahme an Demonstrationen oder der finanziellen Unterstützung von Familien der politischen Gefangenen inhaftiert waren. Die Massenhinrichtungen sind immer noch unaufgeklärt und ungesühnt.

Familienangehörige der Opfer und Menschenrechtler fordern, dass die Straflosigkeit der Funktionäre des Teheraner Regimes für die Massenhinrichtungen ein Ende haben müsse. Dokumente belegen, dass viele hochrangige Vertreter des aktuellen Regimes im Iran, von der Regierung bis hin zur Justiz und zum Geheimdienstapparat, an dem Massaker direkt beteiligt waren. Menschenrechtsexperten rufen dazu auf, dass die Täter und Verantwortlichen nach internationalem Recht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden müssen. Derartige Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen nicht straflos bleiben, gleichgültig wann sie begangen wurden
Bereits am 18. Juli haben im britischen Parlament Menschenrechtsanwälte und Abgeordnete an das Massakers von 1988 im Iran erinnert. In einer parteiübergreifenden Informationsveranstaltung riefen sie die britische Regierung auf, sich bei der UNO dafür einzusetzen, dass eine Untersuchungskommission gebildet wird, um die Täter dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit vor Gericht zu bringen.Die angesehene Menschenrechtsanwältin Kirsty Brimelow , Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses der Rechtsanwälte-Vereinigung von England und Wales, erklärte in der Veranstaltung: „Im Sommer 1988 wurden im Iran rund 33700 Menschen gehängt. Innerhalb von zwei Wochen wurden alleine 8000 Menschen getötet. In den vergangenen Jahren wurden acht zuvor geheim gehaltene Massengräber zerstört und entweiht. Es besteht kein Zweifel, dass das, was 1988 geschehen ist, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist, und man könnte sogar argumentieren, dass es sich um einen Genozid handelte.
Die Tatverdächtigen sind benennbar und können ausfindig gemacht werden, und es ist von entscheidender Bedeutung, dass rechtliche Mechanismen eingesetzt werden, damit den Toten und ihren Familien Gerechtigkeit zuteil wird. … Alle Länder sind dafür verantwortlich, Untersuchungen sicherzustellen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Andernfalls werden wir zusehen müssen, wie die Gräueltaten der Vergangenheit die Gegenwart weiter vergiften,“ fügte sie hinzu.

Der Abgeordnete Dr. Matthew Offord sagte: „Es ist Zeit, dass die UNO, ihr Menschenrechtsrat und die UN-Sonderberichterstatterin für den Iran das Massaker von 1988 als Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkennen und eine Untersuchung dieser Massenhinrichtungen einleiten, damit die Verantwortlichen vor einen internationalen Strafgerichtshof gebracht werden können. Das entspricht vollkommen dem Mandat des UN-Menschenrechtsrates und es gibt dazu internationale Präzedenzfälle.

David Jones, ehemaliger Staatsminister für Wales, sagte: Die Menschenrechtslage im Iran verschlechtert sich in vielen Bereichen und die Hoffnungen auf Verbesserungen unter dem vermeintlich „moderaten Rouhani haben sich als Illusion erwiesen … die Zahl der Hinrichtungen im Iran hat seit seiner Amtsübernahme wie nie zuvor zugenommen.

Viel zu lange hat es die Welt versäumt, das iranische Regime für seine Gräueltaten und Verbrechen gegen das eigene Volk zur Verantwortung zu ziehen. Die Menschenrechte müssen im Zentrum unserer Iranpolitik stehen, und es muss sichergestellt werden, dass die Vertreter des Regimes, die verantwortlich für Jahrzehnte von Gräueltaten sind, darunter für das Massaker von 1988, vor einen internationalen Strafgerichtshof gestellt werden. Dies wäre ein konstruktiver erster Schritt zu einer solchen Politik, fügte der Abgeordnete Steve McCabe hinzu.
Bedingungslose Freiheit für alle politischen Gefangenen im Iran!
Nieder mit der islamischen Republik!
 iranischer Solidaritätsverein München
http://iranischesolidaritaet.blogspot.de/
hambastegi.hambastegi@yahoo.de

Donnerstag, 10. August 2017

فراخوان به جنبش دادخواهی قتل‌عام شدگان سال ۶۷

فراخوان به جنبش دادخواهی قتل‌عام شدگان سال ۶۷
یادواره بیست و نهمین سالگرد قتل عام زندانیان سیاسی در ایران
قتل عام 30000 زندانی سیاسی را نه میبخشیم و نه فراموش میکنیم!
شنبه 19 آگوست 2017
از ساعت 18.00تا 20.00
karlsplatz stachus
آلمان /مونیخ کانون همبستگی ایرانیان مونیخ

گزارش تصویری ازآکسیون ایرانیان آزاده و حامیان مقاومت ایران مقابل کنسولگری آخوندی / آلمان ، مونیخ



نه شیاد ، نه جلاد ، رای ما سرنگونی

فراخوان
نه شیاد ، نه جلاد ، رای ما سرنگونی
نه به انتخابات قلابی، نه به جمهوری اسلامی
هررای که به صندوق‌ها ریخته شود رای به جمهوری اسلامی است. با شرکت درانتخابات، به جمهوری اسلامی، به ولایت مطلقه فقیه، به سیستمی که برپایه تبعیض جنسی، قوانین قرون وسطائی و سرکوب و زندان و اعدام بنا شده است آری گفته ایم
ما همه انسان های آزاده و مدافع حقوق بشر و طرفداران آزادی در ایران را به شرکت در تظاهرات در مقابل کنسولگری جمهوری اسلامی در مونیخ فرامی خوانیم
زمان: جمعه19(می)2017
15.ساعت :.12.00تا.00
مکان : کنسولگری جمهوری اسلامی در شهر مونیخ
Generalkonsulat der islamischen Republik ,
Mauerkircherstr. 59 -81679 München

  کانون همبستگی ایرانیان مونیخ